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Stadtwerke unterstützen INITIATIVE DOPPELPLUS in Wörgl

INITIATIVE DOPPELPLUS komm!unity Wörgl, Stadtwerke Wörgl und weitere 3 Partner bieten eine kostenlose Ausbildung zum Energie- und Klima-Coach.

In Tirol leben rund 100.000 armutsgefährdete Personen, die einen überdurchschnittlich hohen Anteil ihres Einmmens für Energie und Mobilität aufwenden müssen. Die neue Initiative Doppelplus schafft unter dem Motto „Vorteile nützen. Klima schützen“ eine Win-Win-Situation für alle. Der Wörgler Verein komm!unity bietet im Oktober gemeinsam mit vier Partnerorganisationen eine kostenlose Ausbildung zum Energie- und Klimacoach an und freut sich gemeinsam mit Franz Fischler über den gelungenen Start der Initiative im Tiroler Unterland.

Ziel der Initiative ist es, vor allem einkommensschwache und armutsgefährdete Familien verstärkt in das Thema Klimaschutz miteinzubeziehen. Gemeint sind zum Beispiel langzeitarbeitslose und alleinerziehende Personen sowie Menschen mit Migrationshintergrund. Doppelplus gibt Menschen mit geringem Einkommen die Chance, aktiv zu den Klimaschutzzielen der Tiroler Landesregierung beizutragen, gleichzeitig aber auch das eigene Haushaltsbudget zu schonen. „Ich begrüße diese neue Initiative sehr. Für den Klimaschutz brauchen wir möglichst gemeinsame Anstrengungen. Alle noch so kleinen Beiträge können gemeinsam Großes bewirken“, meint der ehemalige EU-Kommissar und aktuelle Vorsitzende des Forum Alpbach Franz Fischler, der Doppelplus als Mitglied im ExpertInnenbeirat aktiv unterstützt. „Klimaschutz heißt aber auch Armut bekämpfen. Einkommensschwache Familien können sich durch entsprechendes Handeln und konsequentes Energiesparen letztlich auch einiges an Geld sparen“, umreißt Fischler das soziale Ziel des Projekts. 

In Form eines persönlichen Energie- und Klimacoachings erhalten Menschen mit geringem Einkommen zuhause in ihren Wohnungen wertvolle Tipps für den Klimaschutz und ein kostenloses Energiespar-Starterpaket. „Leicht umsetzbare Handlungsmöglichkeiten stehen im Mittelpunkt“, erläutert Klaus Ritzer, Geschäftsführer von komm!unity einen der Grundsätze von Doppelplus. „Dabei gibt es zahlreiche Maßnahmen, die wichtige Beiträge zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig das eigene Haushaltsbudget entlasten – damit schaffen wir ein doppeltes Plus für alle“, so Ritzer.

Der Verein komm!unity aus Wörgl ist für die Umsetzung der landesweiten Initiative im Tiroler Unterland zuständig. „Wir freuen uns, dass wir mit dem Klimabündnis Tirol als Projektträger, Energie Tirol, der Caritas und der alpS GmbH vier starke Partner haben, um das Vorhaben erfolgreich umzusetzen“, berichtet Ritzer. Nach Ende der vierjährigen Projektlaufzeit wird die von der EU geförderte Initiative Doppelplus als fixer Bestandteil der Energiestrategie TIROL 2050 energieautonom verankert.

„Für uns als Stadtwerke Wörgl ist es selbstverständlich, dieses tolle Projekt im Raum Wörgl und Umgebung aktiv zu unterstützen“, erläutert Peter Teuschel von den Stadtwerken Wörgl die Motivation zur Kofinanzierung von Doppelplus. „Wir haben auch im Rahmen des e5-Programms für energieeffiziente Gemeinden gezeigt, dass wir uns als Energieversorger proaktiv und erfolgreich für die Energieeffizienz und den Klimaschutz vor Ort engagieren. Wörgl ist heuer schließlich als erste Tiroler Stadt mit dem European Energy Award in Gold ausgezeichnet worden und zählt damit zu den energiebewusstesten Gemeinden des Landes“.

Im Mittelpunkt der Initiative Doppelplus steht in diesem Jahr die Ausbildung von Freiwilligen zu Energie- und Klimacoaches. Der Lehrgang startet im Herbst an den drei Standorten Imst, Innsbruck und Wörgl. „Wir suchen für den kostenlosen Lehrgang momentan noch freiwillig Engagierte mit Interesse an Klimaschutzthemen sowie Verständnis für die Herausforderungen der Projekt-Zielgruppe“, so Kayahan Kaya von komm!unity. Die sehr praxisorientierte Ausbildung startet am 6. Oktober und wird an drei Wochenenden stattfinden. 

Interessierte können sich beim Verein komm!unity (0664 88745205, office@kommunity.me) oder direkt bei Doppelplus (0660 2227477, kontakt@doppelplus.tirol) melden.

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